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Freitag, 19. Juni 2026

Yoga als Unterstützung bei Krebstherapien

Studien zeigen, dass Yoga die Nebenwirkungen von Krebstherapien lindern kann. Die Praxis fördert sowohl körperliches als auch emotionales Wohlbefinden.

Paul Schmidt··1 Min. Lesezeit

Die Rolle von Yoga in der Unterstützung von Patienten, die sich einer Krebstherapie unterziehen, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Verschiedene Studien legen nahe, dass regelmäßige Yoga-Praxis dazu beitragen kann, die Nebenwirkungen von Behandlungen wie Chemotherapie und Strahlentherapie zu lindern. Die gesundheitlichen Herausforderungen, die mit Krebsdiagnosen und deren Behandlung einhergehen, sind vielfältig und beinhalten körperliche, emotionale und psychologische Aspekte. Yoga bietet eine umfassende Herangehensweise, die auf diese verschiedenen Bedürfnisse abzielt.

Neben der Verbesserung der körperlichen Flexibilität und Stärke zeigen sich positive Effekte von Yoga auch auf der emotionalen Ebene. Teilnehmer an Studien berichten häufig über eine Verringerung von Stress, Angst und Depression, die oft mit einer Krebsdiagnose einhergehen. Die Kombination aus Atemübungen, Meditation und sanften Körperhaltungen fördert eine verbesserte Lebensqualität und kann Patienten helfen, sich mit ihrer Erkrankung auseinanderzusetzen. Neben der Psyche wird auch die physische Gesundheit angesprochen, da Yoga dazu beitragen kann, Schmerzen und Müdigkeit, die häufige Nebenwirkungen von Krebstherapien sind, zu mildern. Es bleibt jedoch zu beachten, dass die individuelle Reaktion auf Yoga variieren kann und es ratsam ist, die Praxis in Absprache mit medizinischen Fachkräften zu beginnen. Die vielschichtigen Effekte von Yoga machen es zu einem wertvollen ergänzenden Ansatz in der integrativen Krebstherapie.